„Atempause“
2025

Technik
Kupfer, Kunststoff, Pumpe

Masse
à  61.5 cm x 39 cm x 11 cm

Fotos
Nils Vollmar

AUS DER ENGE IN DIE FERNE UND ZURÜCK, Kunstraum Engländerbau Vaduz, FL

Bei Barbara Geyer verwandelt sich der begrenzte Raum in atmende Schachteln. Diese werden zu lebendigen Gefässen, durchdrungen von einem inneren Puls, der beständig gegen seine Begrenzung drängt, sie infrage stellt und zu sprengen sucht. «Atempause» nennt die Künstlerin ihre Arbeiten. Damit bringt sie den Aspekt des Innehaltens mit ein, oder des Übergangs zwischen zwei Zuständen, zwei Momenten, zwischen Erfahrung und Verwandlung. 

Wieder wird das Stillhalten zur Atempause, zur Öffnung nach innen. Barbara Geyers Werke folgen der Spur einer inneren Wildnis, und bringen sie in Resonanz mit einer äusseren Wildnis, die uns zunehmend entgleitet. 

Tanja Warring