„Kunstbox“
2024

Technik
10 Metalltablare, 450 Strausseneier

Masse
à 136 cm x  97.6 cm x  27 cm

Fotos
Ursula Dünser
Martin Walch
Karin Gruber

Kunstbox Jahnplatz, Feldkirch, A. (19.01. bis 21.04.2024)
Barbara Geyers Arbeit ist im Kontext ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit essentiellen Fragen des Lebens zu sehen, dem Werden und Vergehen, den ewigen Kreisläufen des Lebens – in der Natur wie in der Zivilisation, in alltäglichen wie in rituellen oder spirituellen Handlungen.  Eigens für die Kunstbox Feldkirch hat die Künstlerin eine Installation mit 450 Straußeneiern, gereiht auf geschmiedeten Eisentablaren, geschaffen, die ergänzt wird von vier großformatigen Fotoarbeiten auf den Billboards.

Wie einst nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs Francis Picabia den Satz formulierte „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann“ geht es auch Barbara Geyer angesichts der aktuellen Verwerfungen im Weltgeschehen um Umkehr und Umdenken, um ein Neu-Werden, veranschaulicht durch das Straußenei, das in verschiedensten Kulturen als Symbol der Schöpfung, der Fruchtbarkeit, der ewigen Wiederkehr und der Auferstehung verstanden wird.

Cornelia Kolb-Wieczorek

«TRIENNALE 2024», Gruppenausstellung visarte.li,

Kulturzentrum Gasometer Triesen, FL